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Philosophie

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"Studium generale": Politische Philosophie und Ethik I - Antike
Di. 27.02.2024 11:15
Herrsching

Sokrates - Der Philosoph des „Nichtwissens“ „Was ist das Gute?“ - „Was ist Gerechtigkeit?“ - „Was ist Tugend?“ Solche und ähnliche Fragen wurden bereits vor über 2000 Jahren von antiken griechischen Philosophen diskutiert. Besonders Platons Lehrer Sokrates scheint sie häufig mit seinen Gesprächspartnern diskutiert zu haben. Aber zu einer abschließenden Antwort kam man dabei nie. Sokrates soll daraus die Folgerung gezogen haben: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“ Dabei wusste er eine Menge! Die Veranstaltung zeigt die Biographie und die 399 v. Chr. erfolgte Hinrichtung des Sokrates im Kontext der athenischen Geschichte. Ebenso spürt sie den philosophischen Gedanken des Sokrates nach, die für die weitere Philosophiegeschichte äußerst folgenreich waren. Platon und Aristoteles - Philosophen- oder Gesetzesstaat? Wie muss ein gerechter Staat beschaffen sein? Wer hat politische Macht, wer darf regieren? Für Platon (428/427-348/347 v. Chr.) war die Sache klar: nur der Philosoph! Er forderte daher, dass entweder die Philosophen Könige oder die Könige Philosophen werden müssten. Doch wie erreicht der Philosoph eigentlich seine Erkenntnis und welche Rolle spielt dabei Platons Ideenlehre und das Höhlengleichnis der „Politeia“? Allerdings stieß Platon mit seinen Ansichten nicht nur auf Zustimmung, selbst sein berühmter Schüler Aristoteles (384-322 v. Chr.) distanzierte sich. Für Aristoteles boten Verfassungen die ideale Möglichkeit, ein gerechtes Staatswesen zu errichten, in dem die Menschen ein gutes Leben führen können. Diogenes von Sinope und die provokante Philosophie der Kyniker "Geh mir aus der Sonne!" soll Diogenes von Sinope zu Alexander dem Großen gesagt haben, als dieser ihn fragte, was er sich von ihm wünsche. Diogenes (413-323 v. Chr.) werden noch viele weitere Anekdoten zugeschrieben, deren Spektrum von humorvoll über beißenden Spott bis hin zur Derbheit reichte. Doch wer war Diogenes eigentlich und worin bestand die von ihm praktisch gelebte Philosophie des Kynismus - die er selbst übrigens nicht begründet hat, deren populärster Vertreter er allerdings war. Cicero - Römer, Staatsmann, Philosoph Als Anwalt, Redner und Politiker hatte Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) in der ausgehenden römischen Republik des 1. vorchristlichen Jahrhunderts große Bedeutung. Anknüpfend an die Stoa und den Skeptizismus arbeitet er in seinen philosophischen Schriften zur Erkenntnistheorie, zur Ethik und zur Theologie. Wie er in seine politisch-philosophischen Schriften argumentierte, sah er in der römischen Republik das ideale Staatswesen verwirklicht. Die Veranstaltung führt in das Leben und das philosophische Werk Ciceros ein, wobei der Schwerpunkt auf seinen ethischen und politischen Gedanken liegt.

Kursnummer 241-1009-S
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Gebühr: 44,00
Dozent*in: Martin Schneider M.A.
Anmeldung nur telefonisch oder per Mail möglich
"Studium generale": Mythen von Göttern der Antike
Mi. 12.06.2024 19:00
Starnberg

Mythen von Göttern der Antike haben in verschiedenen Epochen immer wieder Künstler inspiriert und uns damit bis heute ihren Zauber bewahrt. In dieser Vortragsreihe stellen wir die Mythen von Hermes, Poseidon und Aphrodite vor. Wir entdecken ihre Spuren in Kunstwerken und betrachten augenzwinkernd ihre Präsenz und Aktualität in unserem persönlichen Leben. Hermes: Blitzgescheit und charmant avanciert er sehr schnell zum Liebling der Götter. Er hat viele Facetten und diverse Jobs. Dank seiner Kommunikationsstärke und Weltgewandtheit ist er Vermittler zwischen Göttern und Menschen. Tote Seelen begleitet er in die Unterwelt und scheut sich auch nicht nach dem Motto zu handeln: „Der Zweck heiligt die Mittel“. Prometheus: In ihm, den „im Voraus Denkenden“ und Wegbereiter menschlicher Zivilisation werden wir mit elementaren Kräften konfrontiert wie Kampf, Macht, Gewalt, Täuschung, List … aber auch mit Liebe, Fürsorge und Versöhnung. Kurz: Poseidon ist brandaktuell. Aphrodite: Hier begegnen wir unfassbarer weiblicher Schönheit, Verführungen nach allen Regeln der Kunst, Liebe, ausschweifender Sexualität, Eifersucht und Skandalen. Als Muse inspirierte sie spannende Künstler bis hin zu Andy Warhol, mit seinem Werk von Marilyn Monroe. Ihre Magie ist ungebrochen, denn als Inkarnation der Weiblichkeit huldigen ihr auch heute Frauen genauso wie Männer.

Kursnummer 241-1011-S
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Gebühr: 33,00
Dozent*in: Anne Knapp
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30.05.24 21:35:14