Japan hat eine alte, eigenständige faszinierende Kultur entwickelt; obwohl technologisch modern und wirtschaftlich hochentwickelt, gelten die alten Traditionen für einen großen Teil der Japaner und Japanerinnen bis heute. Japan hat bemerkenswerte kulturelle Konzepte geschaffen, die auch für den westlichen Menschen interessant und bereichernd sein können. Die drei Vorträge möchten das japanische Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu seiner Gesellschaft und der Natur darstellen. 1. Der Mensch: Konfuzianismus und Buddhismus, aber auch der Kodex der Samurai-Kultur, bushido, haben das japanische Wesen gepragt. Japanische Tugenden bestehen in mentaler Ruhe (fudoshin) und Akzeptanz dessen, was ist, auch des Unvollkommenen (wabi sabi) und der Verganglichkeit (mujo). Der Mensch soll seine individuelle Bestimmung finden (ikigai) und sie mit Geduld (gaman tsuyoi) und Beharrlichkeit (ganbaru) verfolgen. 2. Die Gesellschaft: Der Mensch lebt in Zugehorigkeit zu anderen (amae). Das angestrebte Ideal ist wa, Harmonie und Ausgeglichenheit, die durch Pflichtbewusstsein (giri), aber auch Zurückhaltung (enryo sasshi) erhalten werden. Respekt (sonkei), Höflichkeit (reigi) und Gastfreundschaft (omotenashi) sind bis heute Zeichen des Miteinanders in Japan. Es herrscht Gelassenheit (shoganai) statt Aufgeregtheit und Empörung. 3. Die Natur: Der Respekt vor der Natur (daishizen) ist ein Kennzeichen Japans. Hierzu gehört das Konzept mottainai, das Bedauern über die Verschwendung von Gütern und Lebensmitteln, aber auch von Zeit. Zerbrochenes, etwa Keramik, sollte nicht weggeworfen, sondern repariert werden, mit sichtbaren Brüchen (kintsugi). Das Vergängliche, Alte und Flüchtige ist schön (mono no aware), wie die Kirschblüte (sakura).
Die Teilnehmer*innen sollten Hiragana und etwa 30 Kanji lesen können. Lehrbuch: Japanisch Schritt für Schritt, Band 2, ab Lektion 28 ISBN 978-3-738635492
Sie erlernen die japanische Schreibkunst Shodō, bei der die Kanji-Schriftzeichen mit Pinsel und Tusche auf Washi-Papier gebracht werden. Dabei werden besonders Konzentrationsvermögen und Raumerfassung gefördert, und Sie erhalten Einblicke in die japanische Kultur und Denkweise. Dieser Kurs richtet sich vornehmlich an Interessierte, die auch Japanisch lernen möchten. Material wird im Kurs gestellt.
Im Sekundentakt Vokabel lernen und dabei noch Spaß haben - geht das? Die Schlüsselwortmethode hilft Ihnen dabei, Vokabeln nicht nur schneller zu erfassen, sondern auch länger im Kopf zu behalten. Das zig-fache Wiederholen wird auf ein Minimum reduziert. Der Bestsellerautor und Dipl.-Pädagoge Helmut Lange hat zu diesem Thema mehrere Bücher geschrieben und zeigt Ihnen den Weg zu verblüffenden Lernerfolgen - schon während des Webinars.
Japan hat eine alte, eigenständige faszinierende Kultur entwickelt; obwohl technologisch modern und wirtschaftlich hochentwickelt, gelten die alten Traditionen für einen großen Teil der Japaner und Japanerinnen bis heute. Japan hat bemerkenswerte kulturelle Konzepte geschaffen, die auch für den westlichen Menschen interessant und bereichernd sein können. Die drei Vorträge möchten das japanische Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu seiner Gesellschaft und der Natur darstellen. 1. Der Mensch: Konfuzianismus und Buddhismus, aber auch der Kodex der Samurai-Kultur, bushido, haben das japanische Wesen gepragt. Japanische Tugenden bestehen in mentaler Ruhe (fudoshin) und Akzeptanz dessen, was ist, auch des Unvollkommenen (wabi sabi) und der Verganglichkeit (mujo). Der Mensch soll seine individuelle Bestimmung finden (ikigai) und sie mit Geduld (gaman tsuyoi) und Beharrlichkeit (ganbaru) verfolgen. 2. Die Gesellschaft: Der Mensch lebt in Zugehorigkeit zu anderen (amae). Das angestrebte Ideal ist wa, Harmonie und Ausgeglichenheit, die durch Pflichtbewusstsein (giri), aber auch Zurückhaltung (enryo sasshi) erhalten werden. Respekt (sonkei), Höflichkeit (reigi) und Gastfreundschaft (omotenashi) sind bis heute Zeichen des Miteinanders in Japan. Es herrscht Gelassenheit (shoganai) statt Aufgeregtheit und Empörung. 3. Die Natur: Der Respekt vor der Natur (daishizen) ist ein Kennzeichen Japans. Hierzu gehört das Konzept mottainai, das Bedauern über die Verschwendung von Gütern und Lebensmitteln, aber auch von Zeit. Zerbrochenes, etwa Keramik, sollte nicht weggeworfen, sondern repariert werden, mit sichtbaren Brüchen (kintsugi). Das Vergängliche, Alte und Flüchtige ist schön (mono no aware), wie die Kirschblüte (sakura).
Sie erlernen die japanische Schreibkunst Shodō, bei der die Kanji-Schriftzeichen mit Pinsel und Tusche auf Washi-Papier gebracht werden. Dabei werden besonders Konzentrationsvermögen und Raumerfassung gefördert, und Sie erhalten Einblicke in die japanische Kultur und Denkweise. Dieser Kurs richtet sich vornehmlich an Interessierte, die auch Japanisch lernen möchten. Material wird im Kurs gestellt.