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Länderkunde

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Albanien - von der Isolation auf den Weg in die Europäische Union
Di. 24.03.2026 19:00
Starnberg

Die Referentin Enela Markja wurde in Albanien geboren und wuchs in Zeiten des Sozialismus auf, in einem Land, das reich an Geschichte und Kultur ist. Nach ihrem Geografiestudium zog sie Mitte der 90er Jahre nach München und ist im Tourismussektor tätig. Ihre Neugier auf die Entwicklung Albaniens bleibt jedoch ungebrochen. In ihrem neuen Vortrag konzentriert sie sich auf die jüngere Geschichte Albaniens. Erfahren Sie, wie Enela Markja die kommunistische Diktatur und den Übergang zur Demokratie persönlich erlebt hat und wie die Verhältnisse im heutigen Albanien sind. Die Regierungsform, das Parteiensystem, die Rechtsstaatlichkeit werden ebenso beleuchtet wie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes der Skipetaren.

Kursnummer 261-1366-S
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Gebühr: 13,00
Japan
Fr. 17.04.2026 18:00
Starnberg

Japan hat eine alte, eigenständige faszinierende Kultur entwickelt; obwohl technologisch modern und wirtschaftlich hochentwickelt, gelten die alten Traditionen für einen großen Teil der Japaner und Japanerinnen bis heute. Japan hat bemerkenswerte kulturelle Konzepte geschaffen, die auch für den westlichen Menschen interessant und bereichernd sein können. Die drei Vorträge möchten das japanische Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu seiner Gesellschaft und der Natur darstellen. 1. Der Mensch: Konfuzianismus und Buddhismus, aber auch der Kodex der Samurai-Kultur, bushido, haben das japanische Wesen gepragt. Japanische Tugenden bestehen in mentaler Ruhe (fudoshin) und Akzeptanz dessen, was ist, auch des Unvollkommenen (wabi sabi) und der Verganglichkeit (mujo). Der Mensch soll seine individuelle Bestimmung finden (ikigai) und sie mit Geduld (gaman tsuyoi) und Beharrlichkeit (ganbaru) verfolgen. 2. Die Gesellschaft: Der Mensch lebt in Zugehorigkeit zu anderen (amae). Das angestrebte Ideal ist wa, Harmonie und Ausgeglichenheit, die durch Pflichtbewusstsein (giri), aber auch Zurückhaltung (enryo sasshi) erhalten werden. Respekt (sonkei), Höflichkeit (reigi) und Gastfreundschaft (omotenashi) sind bis heute Zeichen des Miteinanders in Japan. Es herrscht Gelassenheit (shoganai) statt Aufgeregtheit und Empörung. 3. Die Natur: Der Respekt vor der Natur (daishizen) ist ein Kennzeichen Japans. Hierzu gehört das Konzept mottainai, das Bedauern über die Verschwendung von Gütern und Lebensmitteln, aber auch von Zeit. Zerbrochenes, etwa Keramik, sollte nicht weggeworfen, sondern repariert werden, mit sichtbaren Brüchen (kintsugi). Das Vergängliche, Alte und Flüchtige ist schön (mono no aware), wie die Kirschblüte (sakura).

Kursnummer 261-1003-S
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Gebühr: 38,00
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18.03.26 20:12:44