Riedel, Dagmar diplomierte psychologische Beraterin (IAPP), Autorin
Das über Jahrzehnte vorherrschende Lebensgefühl der Sicherheit, des bleibenden oder steigenden Wohlstandes und die damit verbundene Sorglosigkeit werden durch Naturkatastrophen, Blackouts, Militärschläge und Veränderungen in der Weltordnung bedroht. Wir leben in der Hoffnung, dass wir von den Auswirkungen derartiger Ereignisse verschont bleiben - sicher ist es jedoch nicht. Daher ist es eine Notwendigkeit, sich auf den Ernstfall vorzubereiten, um das eigene Überleben und das seiner Nächsten zumindest eine Zeitlang zu sichern. Wie bereite ich mich auf den Ernstfall vor? Wie sorge ich richtig vor? Wie kann ich im Ernstfall einen „klaren Kopf“ behalten? Wie erhalte ich mir meine seelische Stabilität, wenn der gewohnte Alltag zumindest eine Zeitlang nicht mehr gelebt werden kann?
Der griechische Philosoph Heraklit erkannte: "Nichts ist so beständig wie der Wandel." Er beschreibt damit die grundlegende Realität des Lebens, dass "alles im Fluss" ist. Die Akzeptanz des Wandels kann uns helfen, aktiver und bewusster mit den zunehmenden Herausforderungen des Lebens umzugehen. Doch wie können wir diese Wellen des Wandels und der Veränderungen durch neue Denk- und Handlungsweisen begegnen? Wie lässt sich dabei der Wunsch nach eigener Lebenszufriedenheit und Sinnerfüllung integrieren? Anhand von Parabeln und Zitaten erarbeiten wir diese neuen Denk- und Handlungsweisen und verbinden diese in Diskussionsrunden mit den eigenen Lebenserfahrungen und -erkenntnissen.