Wir freuen uns Ihnen auch in diesem Jahr wieder einen Ausflug mit dem Dampfer anbieten zu können. Am 12. August 2026 treffen wir uns um 12.45 Uhr am Dampfersteg in Herrsching und genießen eine Stunde Fahrt über den Ammersee nach Stegen. Dort erwarten uns ca. 30 Cartoons von Künstlerinnen und Künstlern zum Thema „Mensch und Hund", daran erfreuen wir uns gemütlich schlendernd entlang des Seeuferweges. Wir kehren anschließend in eins der Lokale am See ein, bevor wir mit dem Bus 921 (15:50h, 16:50h oder 17:50h) nach Herrsching zurückfahren. Kosten p. Pers. für Schiff und Bus ca. 20€ (jeder zahlt selbst). Anmeldung erforderlich bitte bei: Frau Brigitte Milik: 08152 9999180 Frau Marlis Böhnstedt: marlisb@icloud.de Dieser Ausflug erfolgt in Kooperation zwischen dem Seniorenbeirat Herrsching (als Organisator) und der vhs StarnbergAmmersee (als Veranstalter).
Derzeit sind, so scheint es, Frauen "in aller Munde". Meist handelt es sich um eine Mischung aus Forderungen nach mehr Sichtbarkeit, der Diskussion über moderne Rollenbilder und der Anerkennung einflussreicher weiblicher Persönlichkeiten, die Politik, Wirtschaft und Medien prägen und prägten. In Starnberg ist und war das nicht anders: Auch hier warfen Damen Wellen als erfolgreiche Filmproduzentinnen, Schauspielerinnen, Unternehmerinnen oder einfach starke Frauen im Schatten ihrer Männer. Bei dieser Führung treten sie hervor, in die erste Reihe! Treffpunkt: Bayerischer Yachtclub, Nepomukweg 10–12 Die Führung findet bei jedem Wetter statt.
Geheimnisse können schön sein, erschreckend, böse oder banal. Es gibt sie, seit Menschen zusammenleben. Ihre Geschichte ist daher eng mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbunden. Das Geheime ist aber auch vielfach in unser individuelles und privates Leben eingewoben. Es gibt kaum einen Bereich in unserem Leben, in dem Geheimnisse keine Rolle spielen. Geheimnisse spielen im militärischen Bereich eine ganz besondere Rolle. Ziel ist es, die Informationsüberlegenheit zu gewinnen, um so dem Gegner immer einen Schritt voraus zu sein. Um die eigenen Informationen auf den Übertragungswegen zu schützen, setzten die Deutschen während des 2. Weltkrieges die Chiffriermaschine Enigma ein. Erfahren Sie alles über Aufbau, Funktion und Bedienung dieser legendären Maschine. Der Vortrag wird anhand einer Original Enigma verdeutlicht. Bitte beachten Sie: Der Kurs findet in der Kaserne statt. Hierbei handelt es sich um einen Militärischen Sicherheitsbereich, in dem für zivile Besucherinnen und Besucher bestimmte Auflagen gelten. Zutritt wird nur nach vorheriger Anmeldung und Vorlage eines gültigen Personalausweises/Reisepasses gewährt. Hierzu werden Sie vorab durch den Kursleiter per Mail kontaktiert. Stellen Sie bitte eine Erreichbarkeit mit der Anmeldung sicher. Treffpunkt an der Wache der Kaserne 15 Minuten vor Kursbeginn! Staatsangehörige gem. Staatenliste §13 SÜG erhalten keinen Zutritt zur Kaserne. Das Fotografieren innerhalb der Kaserne ist nicht erlaubt.
Kaum ein Reiseführer erwähnt den Westpark, den zweitgrößten Park von München, der zugleich eine ihrer interessantesten Grünanlagen ist. Einen Nachmittag lang schlendern wir auf breiten und auf verschlungenen Wegen durch Raum und Zeit in die Welt Asiens, in die Welt des Barock und zu Denkmälern und Skulpturen, die selbst manch Münchner nicht kennt. Wer weiß schon vom Schloss im Westpark, und wo steht ein Baumkreis? Und wer ahnt, von welcher Landschaft sich der Gartenarchitekt inspirieren ließ? Und welches Gebäude diente als Schmuggelversteck? Der Westpark, eine Welt der Geheimnisse! Und der Drei und der Sieben! Treffpunkt: Im Park vor dem Restaurant "Am Rosengarten".
Uralte Bauernhöfe, ein Adelspalast und Unternehmervillen - das alles liegt nur wenige Meter voneinander entfernt. Bei diesem neuen Bummel durch das alte Schwabing geht es um schöne Gebäude, die früheren Bewohner*innen und den Flair eines der schönsten Münchner Viertel. Treffpunkt Nikolai-Platz/Grünanlage
Ludwig II. ist wohl die bekannteste und schillerndste Figur der bayerischen Geschichte. Seine Regentschaft brachte Schlösser, Mythen und Legenden hervor und fand schließlich in dem wohl berühmtesten ungeklärten Todesfall Bayerns ihr Ende. Verschuldet, einsam und als psychisch krank beurteilt starb Ludwig am 13. Juni 1886 zusammen mit dem Psychiater Dr. Bernhard von Gudden im Starnberger See. Den letzten vier Tagen des "Märchenkönigs" ist die Ausstellung Im Museum Starnberger See gewidmet - ein Drama in vier Akten. Treffpunkt: Museum Starnberger See
Die Geschichte des Geländes zwischen Feldafing und Garatshausen, das seit 1956 durch die Bundeswehr genutzt wird, beginnt Mitte der 1930er Jahre, als der Bau der Reichsschule NSDAP (vormals Nationalsozialistische Deutsche Oberschule Starnberger See) begonnen wurde. Diese Schule existierte bis April 1945, und wurde mit Kriegsende als Displaced Persons Camp für ehemalige KZ-Häftlinge und Heimatvertriebene genutzt. Bitte beachten Sie: Der Kurs findet in der Kaserne statt. Hierbei handelt es sich um einen Militärischen Sicherheitsbereich, in dem für zivile Besucherinnen und Besucher bestimmte Auflagen gelten. Zutritt wird nur nach vorheriger Anmeldung und Vorlage eines gültigen Personalausweises/Reisepasses gewährt. Hierzu werden Sie vorab durch den Kursleiter per Mail kontaktiert. Stellen Sie bitte eine Erreichbarkeit mit der Anmeldung sicher. Treffpunkt an der Wache der Kaserne 15 Minuten vor Kursbeginn! Staatsangehörige gem. Staatenliste § 13 SÜG erhalten keinen Zutritt zur Kaserne. Das Fotografieren innerhalb der Kaserne ist nicht erlaubt.
Mitte der 1960er Jahre wurde durch einen ambitionierten Offizier der damaligen Fernmeldeschule des Heeres begonnen, eine Sammlung von nachrichtentechnischem Gerät aufzubauen. In den folgenden Jahrzehnten ist diese zu einer in dieser Form einmaligen Ausstellung angewachsen. Erfahren Sie interessante Details zu Funktion und Bedienung historischer militärischer Nachrichtentechnik, die in großen Teilen in voller Funktion vorgeführt werden kann. Bitte beachten Sie: Der Kurs findet in der Kaserne statt. Hierbei handelt es sich um einen Militärischen Sicherheitsbereich, in dem für zivile Besucherinnen und Besucher bestimmte Auflagen gelten. Zutritt wird nur nach vorheriger Anmeldung und Vorlage eines gültigen Personalausweises/Reisepasses gewährt. Hierzu werden Sie vorab durch den Kursleiter per Mail kontaktiert. Stellen Sie bitte eine Erreichbarkeit mit der Anmeldung sicher. Treffpunkt an der Wache der Kaserne 15 Minuten vor Kursbeginn! Staatsangehörige gem. Staatenliste §13 SÜG erhalten keinen Zutritt zur Kaserne. Das Fotografieren innerhalb der Kaserne ist nicht erlaubt.
Die Führung beleuchtet das Leben und Werk von Elias Holl, dem bedeutendsten Architekten des 17.Jahrhundets in Augsburg. Er gestaltete die Stadt zur nördlichsten Stadt Italiens um. Sein Hauptwerk ist das monumentale Rathaus mit dem prunkvollen Goldenen Saal, der nach längerer Bauzeit wieder im neuen Glanz erstrahlt . Doch woher nahm Holl seine Ideen? Sie sehen das Zeughaus und sein Wohnhaus von außen und erfahren mehr aus seinem Leben. Höhepunkt ist die Besichtigung des Goldenen Saals. Treffpunkt: Haupteingang Rathaus
Der Goldene Saal zählt zu den bedeutendsten Renaissance-Räumen Deutschlands. Bei dieser Führung lernen Sie das von Elias Holl erbaute Rathaus und seinen prächtigen Festsaal kennen. Sie erfahren mehr über die Entstehung, die kunstvolle Ausstattung, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und den aufwendigen Wiederaufbau. Entdecken Sie die Geschichte und Symbolik eines der beeindruckendsten Wahrzeichen Augsburgs. Außerdem erfahren Sie mehr über Elias Holl, den Baumeister der Renaissance. Sie sehen von außen das Zeughaus und sein letztes Wohnhaus. Treffpunkt: Rathaus, Haupteingang, Ende Maximilianstraße
Die Firma Ludwig Eisenschmid GmbH in Andechs-Erling blickt auf eine lange Familientradition zurück. Seit über 100 Jahren und bereits in der 5. Generation plant und konstruiert sie Orgelspieltische. Neben Spieltischen aller Systeme produziert Eisenschmid Klaviaturen, Orgelteile und elektronische Steuerungen. Der Konstruktion und Produktion geht eine umfassende Planung aller technischen Bereiche einer Pfeifenorgel voraus - angefangen beim Arbeitsplatz des Organisten über die Gehäuseform, die Klaviatur, Registeranlage, Setzeranlage bis zur Koppelschaltung. Bei einer Betriebsbesichtigung lernen Sie das Unternehmen und dessen Geschichte kennen. Sie erhalten einen Einblick in die Planung des Orgelbaus und lernen die verschiedenen Produktionsschritte kennen.
"In My Head" widmet sich prägenden künstlerischen Positionen des 21. Jahrhunderts. Eigenständige Räume laden dazu ein, in die Praktiken einzelner Künstler:innen einzutauchen und ihre formalen und konzeptuellen Zusammenhänge zu entdecken. Jeder Raum ermöglicht es, die Werke in ihrer Vielschichtigkeit zu erleben und neue Perspektiven auf das Denken und Arbeiten der Künstler:innen zu entwickeln. Die Präsentation setzt dabei auf eine vertiefte Auseinandersetzung: Ausgewählte künstlerische Strategien werden anhand zentraler Werke vorgestellt. So entsteht Raum für eine intensive Begegnung – und es wird sichtbar, wie die Sammlung auf aktuelle künstlerische Entwicklungen reagiert und sich immer wieder neu der Gegenwart öffnet.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Justizpalast am Stachus als Repräsentationsbau für die gesamte Justiz errichtet. Bei einem Gang durch dieses prächtige Gebäude werden wir seine Geschichte und Gegenwart beleuchten. Immer noch sind das Justizministerium und Gerichte in dem Prachtbau beheimatet. Da früher auch das Strafgericht hier untergebracht war, wird in der neu konzipierten Ausstellung "Willkür im Namen des deutschen Volkes" die geschichtliche Entwicklung zur Entstehung der NS-Diktatur beleuchtet und auch dem Widerstand in der NS-Zeit gedacht, insbesondere der Studentengruppe „Weiße Rose“, die hier in einem original erhaltenen Saal zu Teilen verurteilt wurde. Weiter werden wir über unsere Justiz heute sprechen. Wenn möglich werden wir einen aktuellen Gerichtssaal „in Betrieb“ sehen. Bitte beachten: Bei Eintritt in den Justizpalast findet eine Sicherheitskontrolle statt (wie an den Flughäfen). Garderobe ist keine vorhanden. Im Anschluss an die Führung können Sie noch in der Justizkantine zu Mittag essen. Treffpunkt: Eingangshalle Justizpalast, Prielmayerstr. 7
Wem ist das riesige, an den Bahngleisen entlang verlaufende, markante Gebäude durch seine in die Höhe ragende Glaskuppel noch nicht aufgefallen? Wer nach München per Bahn reist oder mit dem Auto die Donnersbergerbrücke entlang fährt, wird sicherlich für einen kurzen Moment vom Zauber des Bauwerks gefangen. Viele wissen nicht, was sich hinter der Fassade verbirgt. Im Verlauf einer Führung erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes über das im Jugendstil gehaltene Gebäude, aber auch über die vielfältigen Aufgaben des Zolls. Wichtiger Hinweis: Es wird viel zu Fuß gegangen. Kostenfreie Parkmöglichkeiten für die Dauer der Führung sind auf dem Gelände vorhanden. Öffentliche Verkehrsmittel: Haltestelle Donnersbergerbrücke: S-Bahn Linien 1 bis 8; Haltestelle Trappentreustraße: MetroBus 53 und 63; Tram 18 und 19. Ein Teil der Führung findet im Freien statt. Bitte achten Sie auf witterungsbedingte Kleidung.
Keine Kaufmannsfamilie in Deutschland übt eine derart große Faszination aus wie das schwäbische Kaufmannsgeschlecht der Fugger. Jakob Fugger, der Reiche war zwischen 1495 und 1525 der wichtigste Bankier und Kaufmann Europas. Erfahren Sie bei dieser Führung wie er es zu seinem Reichtum bringen konnte und warum auch Martin Luther eine Rolle spielte. Sie sehen seinen italienischen Palazzo mit dem wunderschönen „Damenhof“. Gemeinsam mit der Augsburger Gästeführerin Barbara Kreuzer besichtigen Sie das Grabmal von Jakob Fugger in der Anna Kirche und gehen anschließend durch die Gassen der Altstadt zur weltberühmten Fuggerei. Gemeinsam besichtigen Sie die Fuggerei und erfahren wie eine Familie dort vor 500 Jahren lebte. Die Führung endet in der Fuggerei. Sie können anschließend noch zwei weitere Museen besichtigen. Treffpunkt: Haupteingang des Rathauses
Die Führung zeigt die gesamte Produktion eines Druckerzeugnisses - ab Datenempfang, über den Druck der Zeitung, bis hin zur Bestückung mit Beilagen. Hier werden neben der „Süddeutschen Zeitung", „DIE ZEIT“, "Bild","Bild am Sonntag", "Die Welt", "Welt am Sonntag", „Handelsblatt“, „FAZ“, „FAS“ gedruckt. Beispiellose Technik sichert das Bestehen im Konkurrenzkampf und zugleich rd. 190 Vollzeitarbeitsplätze. Imposantester Teil des Druckzentrums ist die Halle der Rotationsanlage. Kinder in Begleitung Erwachsener erst ab 6 Jahren. Die Mitnahme von Haustieren ist nicht erlaubt. Dunkle Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Die Führung selbst ist kostenfrei. Die vhs erhebt eine Verwaltungsgebühr. Treffpunkt: Haupteingang, Zamdorfer Str. 40 (S-Bahn-Haltestelle Berg am Laim, dann ca. 10 Minuten zu Fuß oder U-Bahn-Haltestelle Max-Weber-Platz, von dort mit der Straßenbahn Linie 19 Haltestelle Berg am Laim).
Frankreich war stets eine wichtige Bezugsgröße in der bayerischen Geschichte, Politik und Kultur. Davon zeugt auch die Gemäldesammlung der Alten Pinakothek – mit früh erworbenen Gemälden von Claude Lorrain und Nicolas Poussin oder mit Portraits, die französische Maler im Dienste der Wittelsbacher gefertigt haben. Ausgehend von einem aktuellen Erschließungs- und Forschungsprojekt wagt die Ausstellung einen neuen Blick auf diesen besonderen Sammlungsbestand. Die Erwerbungs- und Sammlungsgeschichten ausgewählter Werke bilden den roten Faden. Zugleich eröffnen sich, ergänzt durch ausgesuchte internationale Leihgaben, Einblicke in Stationen der französischen Malereigeschichte – und in das Leben der sehr mobilen und europaweit tätigen Künstler. Deutlich wird dabei, dass sich die Betrachtungsweisen und die Vorstellungen von einer „französischen Kunst“ im Laufe der Zeit wandelten – und dass auch ihre museale Präsentation eine Geschichte hat.Treffpunkt: Foyer
König Ludwig II. liebte und zelebrierte Weihnachten - "Die theuren Weihnachtswochen, die ich stets mit gleicher Freude begrüße" - wie er oft in seinen Briefen schrieb. Das Fest verkörperte für ihn alles, was er schätzte: Den Glanz von Lichtern und die Weihnachtsbäume - der König gilt sogar als einer der Pioniere der geschmückten Weihnachtsbäume in Bayern. Auch liebte er es, die Seinen zu beschenken. In dieser Vorweihnachtstour durch die Innenstadt geht es um Weihnachten in der Residenz, um Schenken und beschenkt werden, um ein Weihnachtsgeschenk, das den künftigen Schlösserbauer erahnen ließ, um Krippen und Weihnachtskugeln, um kulinarische Genüsse - kurzum, um alles, was zu einem König Ludwig-Weihnachtsfest gehörte und gehört. Es geht sogar um einen Adventskalender, obwohl es einen solchen zu Königs Zeiten noch gar nicht gegeben hat. Treffpunkt: Feldherrnhalle, Odeonsplatz
Die lateinische Inschrift "Mortui Vivos Docent", "Die Toten lehren die Lebenden", prangt über den vier Tischen aus Edelstahl im Sektionssaal der Pathologie im Klinikum Schwabing. Krimifans dürfte dieses Bild nicht völlig unbekannt sein, denn der Sektionssaal ist oft Schauplatz für Dreharbeiten zu "Tatort", "Aktenzeichen XY - ungelöst" oder z.B. den "Eberhofer-Krimis". Oberpräparator Alfred Riepertinger erläutert vor Ort seine interessante Arbeit. Besichtigt wird auch die "Siegfried Oberndorfer-Lehrsammlung" mit ca. 1200 ausgestellten Präparaten, deren älteste Ausstellungsstücke rund 3500 Jahre alte Mumienexponate darstellen. Hinweis zu Ihrer Anreise: Treffpunkt ist das Institut für Pathologie (Haus 32, EG) in der München Klinik Schwabing. Einen Orientierungsplan erhalten Sie nach Anmeldung. Bitte beachten Sie: Die Gehzeit zum Treffpunkt beträgt von jedem Zugang ca. 10 Minuten.
Von einer Zollstelle zur Millionenstadt - diese Entwicklung hat sich natürlich auch in der Verwaltung und Repräsentation unserer Stadt niedergeschlagen. Doch mit "dem Rathaus" meinen wir natürlich unser Schmuckstück am Marienplatz, das in der aufblühenden Stadt im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Bei unserem Besuch ist geplant, dass wir die beiden großen Sitzungssäle besichtigen und dabei von der Arbeit der Stadtverwaltung hören. Wir werden durch die schmucken Gänge schlendern und dann die juristische Bibliothek bewundern, inzwischen ein Instagram-Hotspot. Vom sogenannten Bayern-Balkon können Sie dem „Volk“ auf dem Marienplatz zuwinken. Falls es an diesem Tag zugänglich ist, werden wir auch das Alte Rathaus besuchen. Treffpunkt: am Marienplatz unter dem Rathausturm mit dem Glockenspiel
Um 1900 entwickelte sich Barcelona zu einem der dynamischsten Kulturzentren Europas. Zwischen industriellem Aufbruch, dem rasanten Wachstum der Stadt und sozialen Konflikten entstand hier der katalanische Modernisme – eine außergewöhnliche Kunstbewegung, die Architektur, Malerei, Design und Literatur umfasste. Die innovative Szene war von gegensätzlichen Stilen geprägt. Dabei ging es um das Ausloten von traditionellen Aspekten und modernen Impulsen, die Suche nach einer katalanischen Identität und die Weiterentwicklung ikonischer Errungenschaften der spanischen Kultur. Die Ausstellung Barcelona moderna. Von Gaudí bis Picasso widmet sich erstmals in Deutschland diesem einzigartigen kulturellen Umfeld, indem sie die künstlerischen Entwicklungen der Stadt zwischen 1880 und 1914 beleuchtet. Rund 140 Gemälde, Grafiken, Objekte, Möbel und Architekturmodelle zeigen die stilistische Bandbreite dieser Epoche und verorten sie in Barcelonas gesellschaftlichem und historischem Kontext. Treffpunkt: Meeting Point im 1. OG
Als Universalbibliothek mit einem Bestand von Weltgeltung ist die Bayerische Staatsbibliothek eine der größten und bedeutendsten in Europa. In dieser touristischen Führung möchten wir interessierten Besucherinnen und Besuchern einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen: In einem informativen Gang durch unsere Magazine erleben Sie die Dimensionen der Bibliothek hautnah und erfahren viel Interessantes über ihre einzigartigen Bestände. Treffpunkt ist der Fuß der großen Treppe in der Eingangshalle der Bibliothek (hinter den Glastüren). Bitte bringen Sie Ihre Jacken und Taschen vorab in den Schließfächern unter (€ 1,- oder € 2,- Pfand). Während der Führung werden wir viele Meter zu Fuß zurücklegen, sehr viele Treppen steigen und lange stehen. Auf Grund der baulichen Gegebenheiten ist die Hausführung leider nicht barrierefrei.
Der BR liefert kreativ und verlässlich Informationen, Kultur, Wissen und Unterhaltung aus und für Bayern: Im Radio, Fernsehen, in der Mediathek und Audiothek, auf BR24, BR.de sowie in den Sozialen Medien. Bei der Tour im Campus München-Freimann erfahren Sie Näheres zum BR, zu den Menschen dahinter, seinen medienübergreifenden Angeboten und Strukturen. Die Tourlinie hängt von den aktuellen Produktions- und Sendebedingungen ab. Treffpunkt: Foyer Servicecenter, Floriansmühlstraße 60, 80939 München-Freimann Die BR-Tour selbst ist kostenlos, die vhs erhebt eine Verwaltungsgebühr in Höhe von € 5,-.
1913 kam Adolf Hitler als gescheiterter Kunststudent nach München. Nach dem 1923 misslungenen Putschversuch gelang dem "Star" der neu gegründeten Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) am 30.01.1933 die Machtübernahme. Es folgten vergleichsweise kurze zwölf Jahre Münchner Geschichte, die die Stadt bis heute jedoch zutiefst prägen. Kaum ein prominenter Ort, kaum eine bekannte Sehenswürdigkeit, kaum ein wichtiger Name, der nicht in irgendeiner Weise mit dem verbrecherischen Regime in Verbindung gebracht werden kann. Wir betrachten die Wiege des "nationalsozialistischen Ungeheuers". Treffpunkt: Königsplatz, vor der Antikensammlung Ende der Tour: Geschwister-Scholl-Platz Die Führung findet bei jedem Wetter statt.
In der Sterneckerstraße, in einem geschichtsträchtigen Bürgerhaus aus dem Jahr 1340, begeben wir uns gemeinsam auf Spurensuche. Zwischen jahrhundertealten Holzbalken, verschachtelten Räumen und der beeindruckenden, bis heute erhaltenen „Himmelsleiter“ erleben wir ein echtes Münchner Original. Die urige Atmosphäre dieses Gebäudes bildet den idealen Rahmen für Geschichten aus der Stadtgeschichte. Wir tauchen ein in die Welt des bayerischen Reinheitsgebots, die Entwicklung des Oktoberfests und entdecken, wie eng das Brauwesen mit der Identität der Stadt verwoben ist.
Die Weltstadt mit Herz war immer schon Heimat berühmter Paare. Ob nur verliebt oder verheiratet, verzweifelt oder verbündet - dieses München-Memory fügt zusammen, was zusammengehört: Ludwig und Lola, Karl und Liesl, Romeo und Julia, Fanny und Werther, Hure und Freier, Rosi und den Sperrbezirk. Von der Heiligen der alleinstehenden Frauen über die Mätressen des Königs bis zum Liebestod auf der Bühne, bei diesem Rundgang werden alle Facetten des größten Gefühls berührt. Treffpunkt: Marienplatz Mariensäule Ende der Tour: Odeonsplatz Die Führung findet bei jedem Wetter statt.