Johst, Sandra Eleonore Philosophin
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung" - dieser Satz von Martin Buber erinnert daran, wie wichtig das gemeinsame Gespräch für unser Lernen ist. Für alle, die zwar schon immer ein Interesse an philosophischen Themen hatten, sich aber bisher von den schweren Büchern abschrecken ließen, gibt es jetzt eine lockere Alternative: das Philosophische Café. Hier treffen wir uns, um miteinander zu philosophieren und angenehm in die Geschichte der Philosophie einzusteigen. In gemütlicher Atmosphäre kommen wir bei einer Tasse Kaffee oder Tee miteinander ins Gespräch und ins Nachdenken. Von prominenten Textstellen aus der abendländischen Philosophiegeschichte lassen wir uns inspirieren und kommen ins Staunen.
So beschreibt sich Friedrich Nietzsche an einer Stelle in seiner autobiographischen Schrift "Ecce homo" selbst. Und die damit angedeutete Sprengkraft lässt sich durchaus seiner Philosophie entnehmen, denn Nietzsche gehört zu den Denkern, deren Werk sich nicht einfach in eine bestimmte Schublade stecken lässt. Der Vortrag stellt ihn vor und präsentiert zentrale Gedanken aus seinem Hauptwerk "Also sprach Zarathustra" - zum mit- und weiterdenken!
Ihr seid zwischen 10 und 12 Jahren alt und stelle euch die ganz großen Fragen: Warum bin ich ich? Was ist Gerechtigkeit? Und woher kommt das Glück? Diesen Fragen wollen wir einen Raum geben! Im gemeinsamen Gespräch tauschen wir uns aus, lernen unsere Gedanken zu formulieren und gute Gründe zum Ausdruck zu bringen. Gemeinsam in einer kleinen, gemütlichen Runde lernt ihr, euren Gedanken zu vertrauen und die Meinungen anderer zu respektieren. Ihr erfahrt, dass eure Meinung zählt und wertvoll ist. Diskussionsfreude und die Möglichkeit sich in an einem Gespräch konstruktiv zu beteiligen, sind die Grundlagen für eine demokratisches Miteinander. In Kooperation mit der Stadtbücherei Starnberg.
Viele Menschen haben den Wunsch, authentisch zu sein - also sowohl innerlich wie von außen betrachtet als "echt" und stimmig zu gelten. Oft überfordert uns dieser Anspruch aber auch. Sind wir z.B. authentisch, wenn wir jemandem im Ärger die Meinung sagen – oder wenn wir sie für uns behalten, weil uns gleichzeitig Freundlichkeit ein wichtiger Wert ist? Sind wir überhaupt immer der/die Gleiche? Gibt es so etwas wie ein "wahres" Selbst? Für ein differenziertes Verständnis von uns selbst unternehmen wir eine philosophische Erkundung des Begriffs.