Was für drei Tage! – Rückblick auf die Lange Nacht der Demokratie Vom 1. bis 3. Oktober war in Starnberg an vielen Orten Demokratie hautnah zu erleben. Im Gespräch, auf der Bühne, in Workshops, beim Sport, in der Musik, im Kino und vor allem in der Begegnung miteinander.
Gemeinsam mit dem Starnberger Dialog für friedliches Zusammenleben, dem Kreisjugendring Starnberg und vielen weiteren Partnern hat die vhs StarnbergAmmersee die Lange Nacht der Demokratie organisiert.
Zum Auftakt ging es in der Schlossberghalle um Fairplay im Sport und der Demokratie.
Regeln, Respekt, Teamgeist, gegenseitige Anerkennung und der faire Umgang miteinander sind in beiden Bereichen unverzichtbar. Nach Grußworten von Schirmherr Landrat Stefan Frey, der dritten Bürgermeisterin der Stadt Starnberg, Christiane Falk, und Dr. Philipp Hildmann vom Bayerischen Bündnis für Toleranz gab Sportmanagerin Ulrike Bracht einen Impuls aus der Sportperspektive. An der anschließenden Podiumsdiskussion konnte sich auch das Publikum beteiligen. Die Demokratiemeile lud dazu ein, mit verschiedenen Initiativen und Organisationen ins Gespräch zu kommen, sich zu informieren und an Mitmachaktionen teilzunehmen.
Am Freitag gehörte die Lange Nacht besonders auch den jungen Menschen. Beim kreativen Format graffiti for democracy zeigte sich, dass Demokratie Spaß machen und bunt sein darf. Beim Angebot „Misch dich ein! – Deine Stadt. Deine Stimme“ im Jugendtreff *nepomuk konnte darüber abgestimmt werden, für welche Themen sich der Starnberger Jugendbeirat künftig einsetzen soll.
Ein weiteres Highlight: Beim großen Big-Band-Konzert der BIG-BAND-STArs wurde Demokratie noch einmal musikalisch gefeiert. Unter dem Motto „Wir sind das Volk! Musik verbindet Völker und die Menschen“ wurde die Schlossberghalle zum Ort für Begegnung und gemeinsames Erleben.
Am Tag der Deutschen Einheit wurde die Friedenskirche in eine Demokratiekirche verwandelt. Eine Demokratie-Haltestelle mit Bundesjustizministerin a. D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Workshops und Mitmachstationen luden dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und über die eigene Rolle in einer demokratischen Gesellschaft nachzudenken. Genau solche Gespräche sind es, die Demokratie lebendig halten.
Was bleibt? Viele Begegnungen, neue Perspektiven und hoffentlich die eine oder andere Frage, die noch ein bisschen weiterwirkt.
Denn Demokratie beginnt nicht erst im Parlament. Sie beginnt im Alltag. Sie beginnt da, wo sich Menschen zuhören, ihre Meinung sagen, andere Meinungen aushalten, Verantwortung übernehmen und sich einmischen.
Wir als vhs StarnbergAmmersee freuen uns, dass wir mit so vielen engagierten Menschen und Organisationen drei Tage lang Räume für genau das schaffen konnten.
Danke an alle, die dabei waren, mitgemacht, diskutiert, organisiert, gestaltet und die Lange Nacht der Demokratie in Starnberg so lebendig gemacht haben!
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