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Literatur und Schreiben

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Lesung mit Bildern "Ein stummer Hund will ich nicht sein" von Dr. Gerd Holzheimer
Do. 21.05.2026 19:00
Starnberg

Die vhs StarnbergAmmersee lädt in Zusammenarbeit mit den KunstRäumen am See und dem Starnberger Dialog zu einer besonderen Lesung mit Bildern ein. Der Autor Gerd Holzheimer liest aus seinem Buch »Ein stummer Hund will ich nicht sein. Der Apfelpfarrer Korbinian Aigner«, welches ein außergewöhnliches Leben des Widerstands nachzeichnet. Korbinian Aigner – Pfarrer, Widerständler und Apfelzüchter Im Mittelpunkt des Abends steht die eindrucksvolle Lebensgeschichte des katholischen Pfarrers Korbinian Aigner (1885–1966), der sich in Kirche und Religionsunterricht offen dem Nationalsozialismus widersetzte. Dafür wurde er zunächst inhaftiert und später in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Doch selbst unter den unmenschlichen Bedingungen des Lagers bewahrte er seine innere Freiheit und seine tiefe Verbundenheit zur Natur. Aigner gelang, was kaum vorstellbar scheint: Im KZ zog er neue Apfelsorten, die später unter den Namen »KZ 1« bis »KZ 4« bekannt wurden. Widerstand und Menschlichkeit in dunkler Zeit Dr. Gerd Holzheimer erweckt in seinem Buch ein kraftvolles Porträt dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit. Er erzählt von Korbinian Aigners Herkunft, seinem Weg zum Priesterberuf und seiner besonderen »Liebe zum Apfel«. Zugleich beleuchtet das Buch Fragen von Widerstand, Glauben, Zivilcourage und Überleben in der NS-Zeit. Die Lesung steht auch im Zusammenhang mit dem alljährlichen Gedenken an den Todesmarsch Dachau 1945, an dem Korbinian Aigner teilnehmen musste, bevor ihm in Aufkirchen die Flucht gelang und er dort von Klosterfrauen aufgenommen wurde. Ein Abend zwischen Biografie und Zeitgeschichte Die Veranstaltung verbindet Literatur, Zeitgeschichte und lebendige Erinnerungskultur auf eindrucksvolle Weise. Die begleitenden Bilder vertiefen die Lesung und eröffnen zusätzliche Einblicke in das Leben und Wirken Korbinian Aigners. So entsteht ein anschaulicher und bewegender Abend, der die historische Persönlichkeit auf besondere Weise erfahrbar macht.

Kursnummer 261-1000-S
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Gebühr: 17,00
Frauen am Starnberger See – Ein Erinnern und Erzählen mit Anatol Regnier
Sa. 06.06.2026 19:00
Starnberg

Frauen am Starnberger See. Anatol Regnier weiß viel über sie. Er erzählt, liest und spielt. Der Heimatroman “Die Fischerrosl von St. Heinrich” lag bei Ludwig II. auf dem Schreibtisch. Anatol Regnier, in St. Heinrich geboren, hat am Starnberger See viele Frauen erlebt oder über sie geforscht, angefangen von seiner Großmutter Tilly Wedekind über seine Mutter Pamela und deren Freundin Erika Mann, seine Tante Kadidja, die Dichterwitwe Rosemarie Bonsels, die Malerin Margarete von Gaffron, die Dichterin Ina Seidel, die Pianistin Elly Ney, die Schriftstellerin Diana Kempff, die geniale Amateur-Schauspielerin Annamirl Bierbichler und deren legendäre Tanten, die “Post Anny” und Fräulein Zenzi, und, nicht zu vergessen, die Bäuerin Elisabeth Sommer und Fräulein Anna Hietmann, die den Ambacher Kiosk betrieb. Ein Abend reicht nicht aus, um über alle zu erzählen. Anatol Regnier tut es trotzdem, sodass man davon ausgehen kann, dass der Abend prall gefüllt ist. In Kooperation mit Kunsträume am See. Kartenreservierung: kontakt@kunstraeume-am-see.de Kartenbestellung über Faire Tickets mit folgendem Link: https://events.fairetickets.de/ugjqw/?

Kursnummer 261-5412-S
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Gebühr: 22,00
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18.05.26 21:05:42